Versteckte Geheimnisse in Gottes Natur
Von Mama Gänseblümchen
Es lebte einmal, vor vielen hunderten Jahren, ein Mönch, der 2 Dinge sehr sehr liebte. Das waren zum einen die Natur; er liebte es, durch die Wälder zu streifen; und zum anderen faszinierten ihn Zahlen. Und so begann er auf seinen zahlreichen Spaziergängen, nicht nur zu schauen, sondern auch zu zählen. Er zählte die Blätter der jungen Pflanzen, er zählte die Samen und er zählte die Blütenblätter der Blumen. Dabei fiel ihm auf, dass er immer wieder auf ganz bestimmte Zahlen stieß. So gibt es Blumen, die nur 3 Blütenblätter haben (z.B Lilien), andere haben 5 (wie z.B. Butterblumen), wieder andere haben 8, Ringelblumen 13, manche Arten 21 und Gänseblümchen haben fast immer 34, 55 oder 89 Blütenblätter.

Er beobachtete weiterhin die Pflanze Nieswurz beim Wachsen und stellte fest, dass sie, als sie aus dem Boden wuchs, gerade einmal ein Blatt entwickelte, dann noch eins, weiter oben 2, dann 3, dann 5, dann 8 und schließlich bekam sie 13 Blüten. Und so entdeckte er die Zahlenreihe 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13.
Wenn du genau hinsiehst, erkennst du das Muster. Du musst immer die letzten beiden Zahlen zusammen zählen, um die nächste zu erhalten. Das kannst du unendlich fortsetzen. 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, …
Diese Reihe hat heute den Namen Fibonacci-Reihe, weil der Mönch Leonardo Fibonacci hieß.
Noch erstaunlicher ist, dass man damit auch prima Spiralen zeichnen kann. Das kannst du dir auf den Bildern anschauen.




Und so kannst du sehen, dass der liebe Gott überall in der Natur auch die Geheimnisse der Mathematik versteckt hat, wir müssen nur genau hinsehen!